Stadtpark Lübeck
---- Taiji Tempel Park ----
DDJ
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Wer andre kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich genügen lässt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.
 Über mich:

Taiji
Kursleiter

„Taiji als Lebensweg, als Weg zu sich selbst.“

Seit Juli 2008 erhalte ich wöchentlich Privatunterricht bei Frank Marquardt. Frank ist Ausbilder mit Meistergrad für Chen Taijiquan, somit direkter Schüler von Meister Jan Silverstorff, seinerseits Begründer der World Chen Xiaowang Taijiquan Association Germany, der WCTAG, und direkter Schüler von Großmeister Chen Xiaowang. Zum Chen Taijiquan bin ich erst am Ende eines längereren Weges durch die Kampfkünste und –kampfsportarten gekommen:

Begonnen hat alles als Jugendlicher mit der Begeisterung für Kampfsportfilme, Kung Fu- und Karate-Filme, sogenannte Eastern. Erst mit Anfang zwanzig, als Berufstätiger, konnte ich mir dann auch tatsächlich den Unterricht in den Kampfkünsten finanzieren. Kung Fu, Thai-Boxen, Kick-Boxen, Kuen Dao Win Chun, Yoga, Yang-Taijiquan… – ich habe schon einige äußere und innere Stile ausprobiert, über mehrere Jahre trainiert und teilweise auch unterrichtet.

Erst das Chen Taijiquan hat mich sofort überzeugt und auch gepackt: die Effektivität, gepaart mit der Philosophie, die dahintersteht, die direkten Körperkorrekturen, das war neu und einmalig. Bei allen anderen Stilen und Stilrichtungen hatte ich vergeblich nach einer tiefergehenden Philosophie gesucht, es hatte mir immer irgendetwas gefehlt. Im Chen Taijiquan endlich fand ich und empfand ich den Unterschied von der ersten Stunde an:

Die körperliche Aufrichtung, die Korrekturen der Körperhaltung; das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler; das Lehren mentaler Stärke und das Taiji-Prinzip; das Erlernen von tatsächlicher Beinkraft, die den Rücken entlastet. Ich begriff: „du musst Taiji als Kampfkunst betrachten und aus der Kampfkunst heraus entwickelst du dann auch Gesundheit“.

Es war ein intensiver, harter Weg, den ich von der erste Stunde an, die ich bei Frank Marquardt Unterricht hatte, beschritten habe, ein Weg zu mir selber. Ich bin Frank dankbar für die hohe Qualität des Trainings, für die Geduld und die vielen Unterrichtsstunden, die ich bei ihm bisher lernen durfte und noch lernen werde. Das Training beinhaltet alle Aspekte des Taijiquan, so dass Kampf, Gesundheit, Meditation, Spiritualität und Philosophie unterrichtet werden. In den letzten Jahren bin ich ausgeglichener und entspannter geworden und kann die Welt mit mehr Gelassenheit betrachten. Auch meine Rückenschmerzen haben sich verabschiedet und ich fühle mich einfach rundum besser.

Ich kann sagen: „Seit ich den Chen Stil praktiziere, fühle ich mich Zuhause. Taiji zu üben, aber auch zu unterrichten ist etwas Schönes. Als Lehrer muss man viel Vertrauen geben, aber auch der Schüler muss dem Lehrer vertrauen, allein das ‚Dicht-dran-Sein‘ am Körper des anderen erfordert ein notwendiges Grundvertrauen.“

Seit zwei Jahren unterrichte ich Chen-Taiji hier in Lübeck, montags und donnerstags „indoors“, am Wochenende samstags und sonntags im Stadtpark.

Erster Artikel
Artikel über Taijiquan (Tai Chi)
Ich
WCTAG
Creative Dance
Das Gesundheitsfundament
Chenstyle
Bewegungsräume
 Kurse:

Montag: 19:00 - 20:00 Uhr
Tanzschule Creative Dance
Meesenring 15

Donnerstag: 19:00 - 20:00 Uhr
Ab 1.09.2014
Bewegungsräume
Falkenstraße 43

Freies Training am Wochenende nach Vereinbarung
Kosten: 30 € pro Monat für WCTAG Mitglieder

Fortlaufende Kurse in denen wir:
- die Stehende Säule
- Seidenübungen
- Laojia Yilu
lernen.

Bei Interesse, kommt uns besuchen.
Anmeldung unter: 0176 63128644

 Taiji Tempel Park

Bewegung für Körper und Geist

Ich unterrichte an Samstagen und Sonntagen morgens Taijiquan (Tai Chi), Chen-Stil, im Lübecker Stadtpark. Nach dem Hamburger Vorbild von „Taiji im Wohlerspark“, wo mein Lehrer Frank Marquardt mit Schülern das Taiji-Üben kultiviert, möchte ich auch in Lübeck das gemeinsame Üben unter freiem Himmel institutionalisieren. Unter den Bäumen die „Stehende Säule“ zu trainieren, oder, mit Blick auf den See, in einer Gruppe die Formen oder die „Seidenübungen“, hat etwas sehr Motivierendes, weil man dies in einer Gemeinschaft von Menschen mit gleichem Interesse ausübt. Und im Freien, in einer natürlichen Umgebung mit frischer Luft, ist man grundsätzlich dichter auch an der eigenen Natur.

Langfristig stelle ich mir den Stadtpark als Treffpunkt bewegungsfreudiger Menschen vor – Jogger, Walker, Hundebesitzer und Pétanque-Spieler treffen sich hier ohnehin bereits. Wenn auch noch Taiji- und Qigong-Übende verschiedener Stilrichtungen sich regelmäßig einfänden und miteinander agierten, würde das einen großen Gewinn für die Lübecker darstellen:
ein Gewinn in Sachen Bewegungs- und Gesundheitssport.

Form

 Freies Training

Seiden Übung



















Jeden Samstag und Sonntag treffen wir uns im Lübecker Stadtpark um zusammen zu trainieren. Vom Frühling bis Herbst und auch bei akzeptabeln Wetter im Winter üben wir von 10:00 bis 11:00 Uhr unsere Formen. Eifrige Schüler erscheinen meist schon um 8:00 Uhr um teil an meinem eigenen Training zu nehmen. Wir stehen 30 Minuten in der Stehenden Säule. Danach laufen wir den ersten Satz der Seidenübungen (Frontal, Frontal mit Schritt, Zweihändige, Zweihängige mit Schritt und Rückwärtsschritte). Dieses dauert auch ca. 30 Minuten. Dann laufen wir die Form (Laojia Yilu). Wenn der Schüler an dem Punkt angekommen ist, bis wohin die Form gelernt wurde, unterbricht der Schüler die Form und tut sich mit den anderen Schülern zusammen um gemeinsam den erlernten Teil zu üben.

 Mehr über mich

Form

Kung Fu, Thai-Boxen, Kick-Boxen, Kuen Dao Win Chun, Yoga, Yang-Taiji… ich habe schon einige äußere und innere Stile ausprobiert, über mehrere Jahre trainiert und teilweise auch unterrichtet. Erst das Chen Taijiquan hat mich sofort überzeugt und auch gepackt: die Effektivität, gepaart mit der Philosophie, die dahintersteht, die direkten Körperkorrekturen, das war neu und einmalig. Sehr schnell merkte ich, dass hier etwas war, das mir entsprach und eine Resonanz in mir fand. Seit sieben Jahren trainiere ich nun Chen-Taijiquan, erhalte wöchentlich Privatstunden bei meinem Lehrer Frank Marquardt in Hamburg. Seit zwei Jahren unterrichte ich Chen-Taiji hier in Lübeck, montags und donnerstags indoors, am Wochenende im Stadtpark.

 Pushing Hands

Wie bereits erwähnt, Taiji ist eine Kampfkunst. Von daher sollte das Kämpfen auch ein Teilaspekt des Trainings sein. Zu diesem Zweck üben wir am Samstag und Sonntag in den letzten 20-30 Minuten des Trainings Tui Shou („Schiebende Hände“). Aktives Schlagen oder Treten ist im Taijiquan Tabu. Stattdessen lernt ein jeder einen vielfältigen Umgang mit Kraft: es geht darum, „die Kraft zu hören“ (im Sinne von „zu erspüren“), die Kraft aufzunehmen, sie umzuleiten und eigene Kraft ab-/hinzuzugeben. Hierbei versucht der Schüler, seinen Übungspartner aus der Balance zu bringen. Gelingt dies, spricht man davon, dass die Balance des anderen „gebrochen ist“. In dem Moment, wo dies geschieht, hat der andere bereits „verloren“. Wichtig ist beim Kämpfen im Taiji ein respektvoller Umgang miteinander. Wenn wir beim Kämpfen „aufeinander hören“, kann ein Kampf bereits durch eine kleine Bewegung beendet sein – ein Außenstehender versteht dann oft nicht, was passiert ist. In unserer heutigen Zeit geraten wir in der Regel geistig/seelisch aus der Balance. Wenn wir lernen, den Kampf auf körperlicher Ebene zu verstehen, können wir auch den Kampf auf geistiger/seelischer Ebene besser begreifen.

Push Hand
Push Hand
Push Hand
Push Hand
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